Beschreibung
PCI Elektroleit 4 kg
Anwendungsbereiche
– Für innen.
– Für Böden.
– Als Zusatz für PCI Nanoflott light, PCI Flexmörtel S1 Flott und PCI Flexfug
– Zum Verlegen und Verfugen ableitfähiger keramischer Fliesen und Platten in Operationsräumen, in Abfüllräumen für Staub entwickelnde Produkte (Staubexplosion), in Lösemittelabfüllräumen und Computerzentralen, in physikalischen Mess- und Arbeitsräumen
– Zum Herstellen von anthrazitfarbenem Fugenmörtel
Produkteigenschaften
– Ableitfähig, ermöglicht in Verbindung mit ableitfähigen keramischen Fliesen oder Platten das Ableiten elektrostatischer Aufladung von Keramikbelägen
– Lösemittelfrei, keine Belastung des Verarbeiters und der Umwelt durch Lösemitteldämpfe. Keine Brand- oder Explosionsgefahr
– Einfach zu verarbeiten, wird lediglich der Anmachflüssigkeit für Verlegeund Fugenmörtel beigemischt
– Erfüllt die Anforderungen nach den Technischen Regeln für Gefahrstoffe TRGS 727 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Daten zur Verarbeitung/Technische Daten
Materialtechnologische Daten| Materialbasis | Leitfähige Kohlenstoffpigment-Dispersion |
| Konsistenz | flüssig |
| Farbe | Farbe |
| Lieferform | 4-kg-Kanister |
| Lagerfähigkeit | mind. 12 Monate; frostfrei, trocken, nicht dauerhaft über + 30 °C lagern |
Einsatzbereiche und Verarbeitung
| PCI Nanoflott light / PCI Elektroleit |
PCI Flexmörtel S1 Flott / PCI Elektroleit |
PCI Flexfug sandgrau / PCI Elektroleit |
|
| Ableitwiderstand der Mörtel in Ohm nach DIN EN 1081 | ca. 105 | ca. 105 | ca. 105 |
| Verarbeitungstemperatur | + 5 °C bis + 25 °C (Untergrundtemperatur) | + 5 °C bis + 25 °C (Untergrundtemperatur) | + 5 °C bis + 25 °C (Untergrundtemperatur) |
| Verarbeitungszeit | ca. 3 Stunden | ca. 3 Stunden | ca. 35 Minuten |
| Reifezeit | ca. 3 Minuten | ca. 3 Minuten | ca. 3 Minuten |
| klebeoffene Zeit | ca. 20 Minuten | ca. 20 Minuten | —– |
| begehbar nach | ca. 24 Stunden | ca. 12 Stunden | ca. 2 Stunden |
| voll belastbar nach | ca. 7 Tagen | ca. 7 Tagen | ca. 7 Tagen |
| Temperaturbeständigkeit | – 20 °C bis + 80 °C | – 20 °C bis + 80 °C | – 20 °C bis + 80 °C |
| Kleberbettdicke | 1 bis 10 mm | 1 bis 10 mm | —– |
| Fugenbreite | —– | —– | 3 bis 15 mm |
| Mischungsverhältnis | 2 kg PCI Elektroleit + ca. 7,0 l Wasser + 20 kg PCI Nanoflott light |
1,6 kg PCI Elektroleit + ca. 4,4 l Wasser + 20 kg PCI Flexmörtel S1 Flott |
2 kg PCI Elektroleit + ca. 4,0 l Wasser + 25 kg PCI Flexfug sandgrau |
| bei Teilmengen | 100 g PCI Elektroleit + ca. 0,35 l Wasser + 1 kg PCI Nanoflott light |
80 g PCI Elektroleit + ca. 0,22 l Wasser + 1 kg PCI Flexmörtel S1 Flott |
80 g PCI Elektroleit + ca. 0,16 l Wasser + 1 kg PCI Flexfug sandgrau |
Untergrundvorbehandlung
Mindestalter des Untergrunds:
– PCI Novoment Z1 bzw. M1 plus – Estrich: 24 Stunden
– PCI Novoment Z3 bzw. M3 plus – Estrich: 3 Tage
– Zementestrich: 28 Tage
– Beton: 3 Monate Der Untergrund muss fest, rissfrei, sauber und tragfähig sein. Ölflecken, haftungsmindernde Oberflächen und Verunreinigungen sorgfältig entfernen. Der Verlegeuntergrund muss nach DIN 18202 fluchtrecht sein. Stark saugende Zementuntergründe mit
PCI Gisogrund, 1 : 1 mit Wasser verdünnt, grundieren, angeschliffene Anhydrit bzw. Gips-Fließestriche und Gussasphaltestriche im Innenbereich mit unverdünntem PCI Gisogrund grundieren, Grundierung trocknen lassen. Frisch eingebaute Zementestriche dürfen nicht mehr als 4 %, Anhydrit- bzw. Gipsestriche nicht mehr als 0,5 % Restfeuchtigkeit (Messung mit CM-Gerät) aufweisen.
Verarbeitung
PCI Elekroleit vor der Verarbeitung gründlich aufschütteln.
Anmischen des Verlegemörtels
2. PCI Elektroleit und Wasser (Mischungsverhältnis siehe Tabelle) in ein sauberes Arbeitsgefäß geben und durchrühren. Anschließend Pulver zugeben und mit einem geeigneten Rühroder Mischwerkzeug (z. B. von Firma Collomix) als Aufsatz auf eine Bohrmaschine zu einem plastischen, knollenfreien Mörtel anrühren.
3. Angemischten Mörtel reifen lassen (Reifezeit siehe Tabelle), danach nochmals kurz aufrühren. Fliesen verlegen
4. Zunächst mit der glatten Seite der Stahlkelle eine dünne Kontaktschicht auf den Untergrund aufkratzen.
5. Danach mit einer ausreichend großen Zahnkelle – die eine weitestgehend hohlraumfreie Verlegung gewährleistet auf die frische Kontaktschicht Mörtel aufkämmen. Nur so viel Mörtel aufbringen, wie innerhalb der klebeoffenen Zeit mit Fliesen belegt werden kann. Prüfung der klebeoffenen Zeit mit Fingerkuppentest.
6. Auf die Rückseite der Fliese eine dünne Mörtelschicht aufbringen, um eine weitestgehend vollsatte Bettung der Keramik sicherzustellen (kombiniertes Verfahren/Buttering-Floating).
7. Ableitfähige Keramik mit schiebender Bewegung im Kleberbett ansetzen und ausrichten.
Anmischen des Fugenmörtels
1. PCI Elektroleit und Wasser (Mischungsverhältnis siehe Tabelle) in ein sauberes Arbeitsgefäß geben und durchrühren. PCI Flexfug sandgrau zugeben und mit einem geeigneten Rühroder Mischwerkzeug als Aufsatz auf eine langsam laufende Bohrmaschine (ca. 400 UpM) zu einem plastischen, knollenfreien Mörtel anrühren.
2. Mörtel ca. 3 Minuten reifen lassen, danach nochmals kurz aufrühren. Keramik verfugen
3. Fugenmörtel mit PCI Fugscheibe in die Fugen einbringen und die Oberfläche diagonal abziehen. Nach Anziehen des Mörtels (Fingerprobe) mit einemleicht angefeuchteten Schwamm oder Schwammbrett waschen. Restschleier diagonal zu den Fugen mit einem feuchten Schwamm nachwaschen.
4. Nach dem Abtrocknen den verbleibenden Mörtelschleier mit einem leicht feuchten Schwamm enfernen.




