Beschreibung
PCI Silcofug E 400 ml silbergrau
Achtung! Die auf der Abbildung dargestellte Farbe dient nur der Veranschaulichung. Der tatsächliche Farbton des Produktes kann abweichen.
Anwendungsbereiche
– Für innen und außen
– Für Wand und Boden
– Schließen von Eck-, Bewegungs- und Anschlussfugen im Sanitärbereich, in Schwimmbädern incl. Becken und Beckenumgang sowie auf Balkonen und Terrassen
– Schließen von Fugen zwischen Glas, Aluminium, Holz, Emaille, Keramik, Hart-PVC und Sanitär-Acryl
– Glasfalzversiegelungen an Fenstern aus Holz, eloxiertem und nicht eloxiertem Aluminium (vgl. DIN 18545 Teil 1-3 und IVD-Merkblatt Nr. 10 Glasabdichtungen am Holzfenster mit Dichtstoffen)
– Schließen von Stoßfugen bei Profil-, Ornament- und Wellgläsern, Glasbausteinen und -elementen
Produkteigenschaften
– Elastisch, gleicht Dehn- bzw. Stauchbewegungen bis 20 % der Fugenbreite aus (vgl. IVD-Merkblatt Nr. 2 – Klassifizierung von Dichtstoffen)
– Beständig gegen Witterungsein- flüsse und UV-Strahlen, ideal für die Anwendung im Außenbereich, temperaturbeständig bis + 165 °C.
– Pilzhemmend ausgerüstet, beugt Pilz- und Schimmelbefall auf dem Dichtstoff vor
– Beständig gegen handelsübliche Haushaltsreiniger und Desinfektionsmittel, die Fuge kann problemlos gereinigt werden
– Sehr emissionsarm PLUS, GEV-EMICODE EC 1 PLUS
Daten zur Verarbeitung/Technische Daten
Materialtechnologische Daten| Farbe | Silikonkautschuk, sauervernetzend (Acetoxysystem) |
| Komponenten | 1-komponentig |
| Dichte | ca. 1,0 g/cm³ |
| Lagerfähigkeit | mind. 24 Monate; trocken, nicht dauerhaft über + 30 °C lagern |
Anwendungstechnische Daten
| Verbrauch | |
| Fugen-Dimensionierung | |
| – 10 x 10 mm | ca. 100 ml/lfd. m |
| – 5 x 5 mm | ca. 25 ml/lfd. m |
| Ergiebigkeit | ||
| Fugen-Dimensionierung | 310-ml-Kartusche ausreichend für |
400-ml-Schlauch ausreichend für |
| – 10 x 10 mm | ca. 3,1 lfd. m | ca. 4,0 lfd. m |
| – 5 x 5 mm | ca. 12,4 lfd. m | ca. 16,0 lfd. m |
| Fugenbreite | bis 30 mm |
| Verarbeitungstemperatur | + 5 °C bis + 35 °C (Untergrundtemperatur) |
| Hautbildezeit | ca. 10 – 15 Minuten |
| Aushärtungsgeschwindigkeit | ca. 2 mm/Tag |
| Temperaturbeständigkeit | – 40 °C bis + 165 °C, kurzzeitig auch darüber |
| Zulässige Gesamtverformung | max. 20 % der Fugenbreite |
| Shore-A-Härte | ca. 25 |
| Dehnspannungswert | ca. 0,6 MPa |
| Volumenschwund | ca. 6 % |
| Haftung ohne Grundierung | auf Glas, Keramik, Emaille, Melaminharz, Polyester, KlinkerVerblender, Steinzeugrohre, Sanitäracryl, Linoleum |
| Haftung mit Elastoprimer 150 | auf Hostalit Z, Holz offenporig lasiert, eloxiertem und nicht eloxiertem Aluminium, Edelstahl, Chrom |
| Haftung mit Elastoprimer 165 | auf Hostalit Z, Weich-PVC, Hart-PVC, PVC-Fenstern, aufgerautem Polyester |
Untergrundvorbehandlung
Die Fugenflanken oder Klebeflächen müssen trocken, fest und frei von Staub sowie Verschmutzungen sein. Fette und Öle mit PCI Univerdünner von nicht saugenden Untergründen entfernen. Tiefere Fugen sind mit unverrottbarem DIN-Polyband (geschlossenzellige Polyethylen-Rundschnur) vorab zu hinterfüllen. Das Hinterfüllmaterial darf beim Einbringen nicht beschädigt werden. Eine Dreiflankenhaftung am Untergrund muss vermieden werden! Bitumen- oder teerhaltige Stoffe dürfen auf keinen Fall vorhanden sein.
Verarbeitung
Zur Verarbeitung von PCI Silcofug E eignen sich alle handelsüblichen Handdruck- bzw. Fugenpresspistolen(z. B. von der Firma Karl Dahm). Bei Ware im Schlauchbeutel sind spezielle Presspistolen inkl. Rohr einzusetzen.
Ausspritzen des Dichtstoffs
1. Kappe des Gewindenippels gerade abschneiden, Düse aufschrauben und entsprechend der Fugenbreite schräg abschneiden. Anschließend Kartusche in die Spritze einlegen.
2. PCI Silcofug E unter Flankendruck in die Fuge einspritzen. Bei winkeligen Anschlüssen als Dreiecksfuge einspritzen.
3. Vor der Hautbildung Dichtstoff mit einem mit PCI Glättmittel angefeuchteten geeigneten Werkzeug glätten. Innerhalb weniger Minuten erfolgt die Hautbildung. Abschnittweises Arbeiten ist möglich, da frisches PCI Silcofug E auf bereits ausgehärtetem Material einwandfrei
haftet.




