Beschreibung
Remmers Dauerschutz-Lasur UV Silbergrau 20 Liter Holzschutz für Außen
Anwendungsbereich:
- Holz außen
- Maßhaltige Holzbauteile: z.B. Fenster und Türen (inklusive derenInnenseiten)
- Nicht maßhaltige Holzbauteile: z. B. Zäune, Fachwerk, Carports,Holzverschalungen
- Begrenzt maßhaltige Holzbauteile: z. B. Klappläden, Profilbretter,Gartenhäuser
- Biozidfreie Schlussbeschichtung auf imprägnierten Hölzern, z. B.Gartenmöbel
- Farblos UV+ auch als Nutzschicht über pigmentierten Varianten desProduktes für dauerhaft helle Hölzer
Eigenschaften:
- Wetter- und UV-beständig
- Hoher UV-Schutz auch für helle Farbtöne und farblos UV+
- Schmutzabweisend und pflegeleicht
- Blockfest (gem. Richtlinie HO.03)
- Guter Verlauf
- Frei von Bioziden & Cobalt
Verbrauch:
- 1. Arbeitsgang: 100 ml/m²
- 2. Arbeitsgang: 60 ml/m²
- Farblos UV+: 3 Arbeitsgänge
Anforderungen an den Untergrund:
- Maßhaltige Holzbauteile: Holzfeuchtigkeit 11 – 15 %
- Begrenzt und nicht maßhaltige Holzbauteile: Holzfeuchtigkeit max. 18 %
Vorbereitungen:
- Schmutz, Fett und lose Altanstriche restlos entfernen.
- Vergraute und verwitterte Holzoberflächen bis auf den tragfähigenUntergrund abschleifen.
- Lose und gerissene Äste sowie offene Harzstellen entfernen und mitgeeignetem Mittel (z.B. Verdünnung & Pinselreiniger) reinigen.
- Holz im Außenbereich, das vor Fäulnis und Bläue geschützt werden soll,mit einem geeignetem Holzschutzmittel vorbehandeln (Biozidproduktevorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett undProduktinformationen lesen!).
- BFS-Merkblatt Nr. 18 -Beschichtungen auf Holz und Holzwerkstoffen imAußenbereich- beachten.
- Intakte Altanstriche gründlich anschleifen.
Verarbeitung:
- Material gut aufrühren.
- Streichen.
- In Faserrichtung auftragen.
- Besonders elegante Oberfläche durch leichten Zwischenschliff vor derSchlussbeschichtung.
- Nach Trocknung 2. Anstrich vornehmen.
- Ggf. 3. Anstrich mit Farblos UV+ vornehmen, um den gewünschten Farbtondauerhaft zu fixieren. (Nutzschicht, die im Renovierungsfall erneuertwird).
- Vorgehensweise ist auch auf Flächen, die mit HK-Lasur 3in1 oderHolzschutz-Creme 3in1 vorbehandelt wurden, möglich.
- Auf weiß behandelten Untergründen ist diese Vorgehensweise nichtsinnvoll (Nachdunkeln, Gelbstich durch Eigenfarbe des Farblos UV+).
- Fenster und Außentüren benötigen 3 Anstriche.
- Zusammenhängende Flächen nur mit Material gleicher Chargennummer(Material unterschiedlicher Chargen vorher miteinander mischen)verarbeiten, da es sonst zu geringen Farb-, Glanz- undStrukturdifferenzen kommen kann.
- Alle Farbtöne sind untereinander mischbar.
- Angebrochene Gebinde gut verschließen und möglichst bald aufbrauchen.
Verarbeitungshinweise:
- Durch Anlegen von Probeflächen ist die Verträglichkeit, Haftung und derFarbton mit dem Untergrund zu prüfen.
- Aufgrund des unterschiedlichen Deckverhaltens von weiß- undpastellfarbigen Lasurfarbtönen, kann das optische Erscheinungsbilduntergrundabhängig variieren. Es muss im Vorfeld geprüft werden, ob esunter Umständen zu Verfärbungen des Lasuranstriches durchHolzinhaltsstoffe kommen kann.
- Zur Berücksichtigung und Klärung dieser Sachverhalte muss im Vorfeldeine Probefläche zur Sicherstellung der Oberflächenerwartung erstelltwerden.
- Farblos & weiß nur für nicht direkt bewitterte Außenflächen wieDachuntersichten usw..
- Die unteren Hirnholzflächen hinterschneiden, um eine Tropfkante zuerhalten.
- Zum Schutz vor Feuchtigkeit sollten Hirnholz- und Schnittflächen mitHirnholzschutz zweimalig vorgestrichen werden.
- Während der Verarbeitung und Trocknung für eine gute Belüftung sorgen.
- Bei jedem Lasurauftrag intensiviert sich der Farbton und erhöht sich derGlanz.
- Nach Trocknung verträglich mit Kunststoffen und bituminösen Materialien.
- Während der Verarbeitung/Trocknung Flächen vor Regen, Wind,Sonneneinstrahlung und Tauwasserbildung schützen.
- Treten mechanische Verletzungen insbesondere auf dem farblosen Anstrichauf, so müssen diese umgehend mit „Farblos UV+“ ausgebessert werden,damit im Laufe der Zeit keine Verfärbungen z.B. durch Bläue entstehenkönnen.
- Gefahr der Selbstentzündung (DGUV Information 209-046)
- Darf nicht mit NC-haltigen Lacken oder Beizen am gleichen Arbeitsplatzverarbeitet werden, verunreinigte Textilien (z. B. Putzlappen,Arbeitskleidung, Staubauffangbehälter) in feuerfesten Abfallbehälternsammeln und brandsicher (unter Wasser) entsorgen.
Trocknung:
- Nach ca. 12 Stunden bei 20 °C und 65 % relative Luftfeuchtigkeit.
- Niedrige Temperaturen, geringer Luftwechsel und hohe Luftfeuchtigkeitführen zu Trocknungsverzögerungen.
Arbeitsgeräte und Reinigung:
- Naturborsten-Pinsel, Flächenstreicher
- Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Verdünnung & Pinselreinigerreinigen.
- Reinigungsreste ordnungsgemäß entsorgen.
Lagerung und Haltbarkeit:
- Im ungeöffneten Originalgebinde kühl, trocken und vor Frost geschütztgelagert mind. 24 Monate.
- Angebrochene Gebinde schnellstmöglich verarbeiten.




